Vierzehn Monate: Johanna wird ein eheliches Kind

On 18 August 2008 Johanna Richter becomes fourteen months.

On 21 August she seems to know that something special is going to happen this month.

First of all mum and dad have taken a day off. And then during breakfast the door bell rings. It´s a the delivery man and he delivers a huge packet. What is in the packet?

It is the wedding present of oncle Carl and aunt Stacey from the US: a really big wunderful bouquet of white roses. Thank you, Carl, Stacey and Danielle!

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While her parents appreciate the wonderful flowers Johanna is more fond of the packet itself.

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It´s like a boat.

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But it ain´t no coffin, definetly not. UHHH, even the thought of it is scary!

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“No, I am alive, Mum and Dad! Don´t you worry!”

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Dann kommt der 22. August 2008: Mama und Papa heiraten. Ab da heißt Mama auch endlich “Richter” mit Nachnamen.

Schon vor der Trauung freuen sich Mama und Papa.

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Die Trauung findet in Troisdorf auf der Burg Wissem statt.

Das ist die Standesbeamte.

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Vor der Trauung geht Johanna ganz nervös mit Oma Irmgard auf und ab.

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Erst halten die Trauzeugen Kirsti und Harald je eine schöne Rede.

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Papa Peter schaukelt derweil sein Kind Kylie, weil seine Lebenspartnerin Kirsti Trauzeugin ist.

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Vor dem Ringetauschen stehen alle auf.

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Dann steckt erst Papa

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und dann Mama den Ring an den Finger des jeweils anderen Ehepartners.

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Sie dürfen die Braut jetzt küssen….

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Dann wird das Ganze noch schriftlich besiegelt. Erst die Braut…

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und dann der Bräutigam…

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und zum Schluss die lieben Trauzeugen.

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So nun ist es vollbracht… Johanna war während der ganzen Zeremonie ganz brav.

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Und Trauzeugin Kirsti hat sich wieder was Tolles einfallen lassen:

Ein Herzchen zum Ausschneiden. So sah es aus, als es noch ganz war:

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Beherzt beginnt die Braut zu schneiden.

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Bald macht auch der Bräutigam mit und übernimmt schnell die Führung durch eine elegante Reisstechnik.

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Aber schon bald holt die Braut auf. Es gibt ein spannendes Kopf- an Kopf-Rennen.

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Als das Herz fertig ausgeschnitten ist, trägt der frisch gebackene Ehemann seine Braut hindurch, wie es alte Sitte ist.

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Derweil guckt Johanna ganz unglücklich, steht sie mal nicht im Mittelpunkt. Sie fühlt sich wohl etwas “abserviert” von Mama und Papa.

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Kleiner Baby-Tausch. Johannas Oma trägt dafür die Tochter der Trauzeugin Kirsti, die ja Johanna übernommen hat. Ist schon was ganz anderes, eine 2 Monate alte Minimaus auf dem Arm zu haben, nicht wahr?

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Dann kommt auch noch ein Schornsteinfeger. Das bringt Glück!

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Hier noch mal in Großaufnahme und zum Beweis: Der Ring der Braut:

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Gruppenbild auf der Treppe des Bilderbuchmuseums:

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Später geht es lecker Mittagessen im Restaurant “Forsthaus Telegraph” in der Wahner Heide.

Erst mal wird natürlich tüchtig angestoßen…

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Harald und Gudrun genießen den Begrüßungssekt.

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Dann wird die Speisekarte intensiv studiert. Bei der tollen Speisekarte kann man sich schwer entscheiden…. Nur Kylie weiß genau, dass sie am liebsten Muttermilch will.

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Johanna, am rechten Bildrand zu sehen, hält nach dem ganzen Hochzeitsstress erst mal ein Mittagsschläfchen. Draußen gießt es auch in Strömen, da verpasst man wirklich nichts, wenn man gerade mal vierzehn Monate alt ist.

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Endlich wacht auch Johanna auf und genießt die feierliche Atmosphäre:

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Und auch sie erhält ihr MIttagessen.

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Und tollt noch ein Weilchen mit Papa rum.

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Am 30. August feiern Mama und Papa ihre Hochzeit mit Sauss und Brauss im katholischen Pfarrheim in Libur. Es waren ungefähr 70 Gäste erschienen. Als Mama endlich Fotos gemacht hat, waren meisten schon gegangen, z. B. Johannas Kameraden aus den Spielgruppen, weil die Kinder schon ins Bett mussten. Nur Johanna durfte heute ausnahmsweise mal länger wach bleiben. Sie hielt so bis ca. 22.30 h durch.

Die liebsten Gäste waren zum Zeitpunkt der Fotos zum Glück noch da.

Sogar aus Frankreich waren sie gekommen: Agnès und Kay mit ihren Kindern Jéanne und Pauline. Außerdem natürlich Jutta, Johannas Tagesmutter, und Lynn, ihre Tochter.

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Hier sieht man Jéanne und Agnès.

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Und hier Kay mit Pauline.

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Und Peter trägt seine Tochter Kylie.

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Patentante Ute und Großtante Leni sind auch von weit her angereist.

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Und sogar Gäste aus Italien: Großtante Brigida und Großcousin Michèle.

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Und natürlich Oma und ihre Freundin Theresa aus Erftstadt. Theresa hat uns ganz toll geholfen bei der Vorbereitung. Vielen Dank, Theresa und vielen Dank an dieser Stelle auch an alle anderen fleißigen Helfer, die Kuchen gebacken, kalte Platten vorbereitet, Sahne geschlagen, usw., haben.

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Bei Tagesmutter Jutta fühlt sich Johanna pudelwohl.

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Auch Horst und Edda fühlen sich wohl.

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Nicht zu vergessen Erik, Großtante Leni und Opa, die sich angeregt unterhalten.

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Und Karo lacht sich mal wieder den Ast ab.

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Am nächsten Tag helfen die Kinder Pauline, Jéanne und Johanna eifrig beim Aufräumen, Oma, Theresa, Mama und Papa packen natürlich auch mit an, um die Kleinen nicht ganz allein mit der ganzen Arbeit zu lassen.

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Und eine Woche später geht es ab in die Flitterwochen. Die Erholung haben sich alle verdient. Vor allen Dingen hat Johanna jetzt wieder die ungeteilte Aufmerksamkeit ihrer Eltern zurück, die in der letzten Zeit nur noch gestresst von einem Ort zum anderen gehetzt sind.

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