Vierter Monat – Papas Geburtstag
Ein Highlight aus Johannas viertem Lebensmonat (18. September bis 17. Oktober 2007) ist selbstverständlich Papas 43. Geburtstag. Leider war ziemlich schlechtes Wetter. Dennoch sind Papa, Mama und Johanna zum Chinesen “Dynasty” in Porz-Wahnheide essen gegangen, weil der Lieblings-Spanier in Spich geschlossen hatte. Leider versuchte der Kellner dem Papa trübes Pils “anzudrehen”. Das hat Johannas Papa aber nicht mit sich machen lassen: Er hat das Pils wieder zurück gegeben mit den Worten: “Da schwimmen ja Fische drin!”. Außerdem hätte der Kellner den Nachtisch vergessen, hätte Papa ihn nicht erinnert. Entgegen der Menü-Ankündigung auf der Speisekarte gab es auch keinen Kaffee. Die Kaffeemaschine war nämlich kaputt. Trotz oder vielleicht gerade wegen der vielen Pannen hatten Papa, Mama und Johanna ihren Spaß. Es ist nun nicht der Webmaster Ding, sich zum Gastrokritiker aufzuschwingen. Immerhin war das Restaurant recht familienfreundlich, das Essen gut und reichlich, der Gastraum nicht verraucht und Johanna dürfte auf dem Tisch liegen, um ihre Milch zu verdauen.
Jetzt, am 25. September 2007, steht auch die U 4 bei der netten Frau Dr. Ludkowski aus Wahnheide an, Johannas persönlicher Kinderärztin. Johanna kann schon gut das Köpfchen halten, kriegt aber schlechte B-Noten, wenn sie mit Hilfe der Eltern sich ins Sitzen ziehen lassen soll. Daher müssen die Eltern mit Johanna noch mal üben.
Hier Fotos vor dem Kinderarzttermin, bei dem Johanna auch die erste Impfung (5 verschiedene Impfstoffe) erhält. Da muss sie aber ganz schön laut schreien.
Am Freitag, den 28. September 2007 fahren Papa und Mama mit Johanna das erste Mal eine richtig weite Strecke mit dem Auto. Reiseziel: Tante Ute in Großpösna bei Leipzig. Johanna in the wild wild east….
Mama und Papa sind recht spät losgefahren und werden bei Tante Ute auch erst so gegen 4 Uhr am frühen Morgen des 29. September 2007 eintreffen. Denn Mama und Papa machen oft Rast, damit Johanna die maxi-cosi-geplagten Glieder mal ausstrecken kann.
Hier ist so ein Foto aus einer Raststätte:
Bei Tante Ute beim Frühstück am nächsten Tag. Tante Ute strahlt…:
Am Samstag, den 29. September gehen Papa und Mama mit Johanna erst mal in die City nach Leipzig zum Shoppen. Johanna bekommt von Tante Ute noch ein warmes Winter-Outfit und Papa bekommt von Mama neue Schuhe als verspätetes Geburtstagsgeschenk.
Hier Johanna schlafend unter Tante Utes Zimmerpflanzenjungel in dem Strampel-Anzug, den Großtante Leni ihr geschenkt hat und der Designer-Jacke aus Paris von Mamas Freundin Agnès:
Am Sonntag, den 30. September machen Ute, Johanna, Mama und Papa einen Ausflug auf die Festung Königstein im Elb-Sandstein-Gebirge. Johanna wird im Tragetuch getragen, da der Anstieg für den Kinderwagen zu steil wäre.
Die Aussicht ist phänomenal. Aber diese können eher die Erwachsenen genießen. Johanna kann so weit noch nicht gucken. Sie sieht sich lieber das sich langsam färbende Blätterdach der Bäume über ihr an und findet dies ungemein interessant.
Zum Glück ist die Kanone ja nicht geladen….
Und die Elbe schlängelt sich durchs Tal:
Am Montag, den 1. Okotober, muss Tante Ute wieder das Beste für ihre Mandanten vor Gericht rausschlagen. Da exzellentes Wetter herrscht bei nahezu hochsommerlichen Temperaturen, besuchen Johanna, Papa und Mama den Cospudener See im Süden Leipzigs. Baby Johanna das erste Mal in Strandatmosphäre. Da döst Johanna glatt ein.
Ein weiteres Highlight aus Johannas viertem Lebensmonat ist ds erste Mal Babyschwimmen. Johanna hat einen Babyschwimm-Kurs im Krankenhaus in Sieglar belegt, dem Krankenhaus, in dem Johanna das Licht der Welt erblickt hat. Auch Jannick und Lena mit ihren Eltern nehmen daran teil, Babies, die Johanna schon kennen gelernt hat ( siehe zweiter und dritter Monat). Wie der Leser dieser Seiten aus dem dritten Monat weiß, badet Johanna ja recht gern. Wie wird es wohl im Schwimmbad sein? Wird Johanna mal die zweite Franzi von Almsick? Oder wird Johanna jämmerlich weinen, wenn sie in das kalte Schwimmbadwasser kommt? Das sind alles spannende Fragen aus Johannas bewegtem Babyleben!
Fotos von Johannas erstem Babyschwimm-Tag, dem 6. Oktober folgen noch. Die hat uns der Vater von Jannick auf CD gebrannt, die aber auf Papas chaotischem Schreibtisch im Moment für Mama nicht auffindbar sind.
Im Folgenden daher ersatzweise Fotos vom 3. Mal Babyschwimmen am 20. Oktober, da war Johanna genau genommen schon vier Monate und zwei Tage alt, und daher gehören diese Fotos eigentlich schon in den nächsten Monat. Aber wir sind ja nicht so.
Der Kurs ist eigentlich gar kein Schwimmkurs. Die Eltern tragen die Babies durch das Wasser. Deshalb heißt der Kurs mit Titel “Wasserspaß für Säuglinge”. Da wird auch gesungen, und zwar so tolle Lieder wie “Plitsche, platsche Wasserfass, das Wasser macht uns alle nass….” oder “Guten Morgen, guten Morgen, wir winken uns zu…” Am Anfang zugegebenermaßen etwas gewöhnungsbedürftig für Johannas Eltern, aber Johannas Oma Irmgard meinte, die Reime wären kindgerecht.
Ah, da ist Jannick und sein Papa:
Der wird wohl doch eher Fußballspieler und nicht Michael Groß Nr. 2. Johanna im Hintergrund packt gerade die pure Verzweiflung. Der 3. Baby-Schwimm-Termin war nämlich der, an dem Papa sie früher aus dem Wassser getragen hat, noch bevor der Abschiedsgruß “Alle Leut, alle Leut, gehen jetzt nach Haus” ausgetauscht werden konnte. Johanna legt also einen waschechten “French leave” aufs Parkett! Dafür war sie beim nächsten Baby-Schwimm-Termin sehr gut gelaunt. Aber so sind sie halt, die Frauen. Auch die ganz kleinen sind hier und da etwas launisch.
Wer hat wohl die größten Füße?
Für die Babies ist Schwimmen auch ein geselliges Ereignis. Da kann man andere Babies kennen lernen, wie hier z. B. Leon, der am selben Tag geboren ist wie Johanna:
Am Samstag, den 6. Oktober, kommen auch Oma Anni und Opa Carl zu Besuch. Bei wunderschönem Wetter sitzen alle entspannt nach dem Mittagessen auf dem Balkon zusammen und halten teilweise ein kleines Verdauungsnickerchen:
In Opa Carls Arm lässt sich gut schlafen:
Am 11. Oktober empfängt Johanna ihre Baby-Kumpels Lena, Blia und Jannick im eigenen Heim. Wie haben sie sich wohl verändert? Lena (in der rosa Hose mit dem Schnuller, weinend) ist jedenfalls sehr gewachsen und Blia ( die mit den schönen braunen Augen, rechts neben Johanna) auch:
Aber die schönsten Haare hat der kleine Jannick (im Karo-Hemd); das muss der Neid ihm lassen:

